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Bewusstseinstrübung

Was ist eine Bewusstseinsstörung?

Die Bewusstseinstrübung ist eine leichte Ausprägung einer Bewusstseinsstörung. Die betroffene Person ist bei dieser nicht mehr in der Lage, ihrer kognitiven Fähigkeiten entsprechend auf die Umwelt zu reagieren. Dies schließt unter anderem die Informationsaufnahme ein, sodass Sinneseindrücke langsamer verarbeitet und Verknüpfungen verspätet hergestellt werden können.

Dieser Aspekt schlägt sich daraufhin auch auf das Denken und Handeln nieder, sodass Entscheidungen später getroffen und schnelle Interaktionen mit der Umwelt unmöglich gemacht werden. Der Betroffene selbst nimmt dabei teils auch Sinneseindrücke nur gedämpft wahr oder blendet diese ganz aus.

Insgesamt sorgt eine Bewusstseinstrübung deshalb für eine deutliche Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit, sodass bei stärkeren Ausprägungsgraden sogar die autonome Lebensbewältigung gefährdet wird.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Zur Symptomatik der Bewusstseinstrübung zählen u.a. Halluzinationen, Angst und Desorientierungen. Das Gegenwärtige wird nicht strukturell klar erlebt, was zu Verwirrtheit im Denken und Handeln führen kann.

Bewusstseinstrübungen können z.B. auftreten bei

  • Morbus Alzheimer
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Einnahme von Drogen und bestimmten Medikamenten
  • Delir
  • Oneiroid-Syndrom (traumartiger Zustand)

Als Verursacher einer Bewusstseinstrübung kommt zum einen der Konsum von Medikamenten, Drogen oder Alkohol in Frage. So haben die darin enthaltenen Stoffe oftmals Auswirkungen auf die Rezeptionsleistung des Gehirns, sodass Informationen langsamer verarbeitet werden und sich dieses Erscheinungsbild einstellt.

Daneben kann aber auch eine mangelnde Schlafquantität oder Schlafqualität für eine leichte Bewusstseinstrübung während der Wachstunden sorgen.

Letztlich können auch Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns selbst für eine solche Benommenheit sorgen. In diesem Zusammenhang kann das Schädel-Hirn-Trauma als Beispiel gelten.

Behandlung

Die Einleitung einer Therapie hängt natürlich von dem Auslöser der Bewusstseinstrübung ab. Sollte es demnach trotz einer gesunden Lebensweise und dem Verzicht auf hemmende Wirkstoffe zu derartigen Einschränkungen des Bewusstseins kommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann daraufhin eine entsprechende Diagnose stellen und beispielsweise medikamentöse oder operative Eingriffe verordnen, die krankhafte Erscheinungsbilder beseitigen oder deren Negativauswirkungen reduzieren.

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