Symptome von A bis Z

Juckreiz

Juckende Haut kann viele Ursachen haben. Ein Juckreiz ist aber in den meisten Fällen eher harmlos. Erst wenn dieser länger anhält, sollte man einen Arzt konsultieren, um die Ursache herauszufinden.

Ursachen

Der Juckreiz kann entweder nur eine Körperstelle oder aber den gesamten Körper betreffen z.B.: Juckreiz im Ohr. Insbesondere bei trockener Haut ist dieses Symptom völlig normal, das tägliche Eincremen mit einer möglichst fetthaltigen Creme hilft hier schon sehr gut.

Darüber hinaus können auch psychische Erkrankungen einen Juckreiz auslösen, allen voran Zwangsstörungen.

Auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder -unterfunktion ist ein erhöhter Juckreiz normal.

Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, welche ebenso mit Juckreiz verbunden ist. Diese tritt oft schon im Kindesalter auf; betroffene Patienten leiden unter einer extrem trockenen Haut. Auch Allergiker kennen dieses Phänomen nur allzu gut.

Diagnose

Bei dem Symptom Juckreiz wird der Arzt den Körper zunächst genau untersuchen. Eventuell können noch andere Tests wie beispielsweise eine Blut- und Stuhluntersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung nötig werden.

Behandlung

Die Therapie hängt natürlich in erster Linie von der Ursache ab. Der Arzt wird vermutlich zunächst eine spezielle Creme oder Salbe verschreiben, in der Apotheke gibt es zahlreiche Produkte. Menthol, Harn- oder Gerbstoffe sind die Inhaltsstoffe, welche am besten gegen einen Juckreiz wirken. Auch Salben mit Cayennepfefferextrakt erzielen gute Ergebnisse bei der Behandlung des Juckreizes.

Zum Auftragen auf die Haut kommen außerdem häufig kortisonhaltige Salben oder Cremes infrage, zur äußeren oder inneren Anwendung manchmal auch bestimmte Antihistaminika. Antihistaminika hemmen die Wirkung von Histamin. Das ist ein körpereigener Stoff, der bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielt und Juckreiz vermittelt. Stört das Jucken den Schlaf, ist eventuell ein Antihistaminikum sinnvoll, das als Nebenwirkung müde machen kann. Schlagen die genannten Strategien nicht an, setzen Ärzte spezielle Arzneien zur Anwendung auf der Haut oder innerlich ein, darunter Kortison.

Wird der Juckreiz durch psychische Probleme ausgelöst, werden Medikamente, die sogenannten Antihistaminika, verschrieben.

In selteneren Fällen wird der Arzt eine Bestrahlung mit UV-B-Strahlen verschreiben, auch diese sind wirksam.

Selbsthilfe gegen Juckreiz

Einige Medikamente, zum Beispiel bei Allergien, Fußpilz, Herpes, Sonnenbrand oder Scheidenpilz sind in der Apotheke frei verkäuflich. Ihr Apotheker wird Sie bei der passenden Auswahl beraten. Linderung verschaffen außerdem kühlende Umschläge. Auch Bäder, Cremes und Salben mit Teer, Harnstoff oder Gerbstoffen wirken juckreizlindernd. Juckende Insektenstiche können mit Tripelennamin oder Bamipinlactat behandelt warden.

Auf Kratzen sollten Sie in jedem Fall verzichten, weil es den Juckreiz verschlimmert und gegebenenfalls die Hautoberfläche verletzt. Dann können Krankheitserreger leichter eindringen und neue Entzündungen mit neuem Juckreiz auslösen. Besser sind Maßnahmen, die vom Juckreiz ablenken, wie beispielsweise Sport, knifflige Denkaufgaben oder Entspannungsübungen.

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