Abgeschlagenheit

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Abgeschlagenheit

Eine Abgeschlagenheit, auch als Erschöpfung bezeichnet, ist eine ganz normale körperliche Reaktion.

Hält diese jedoch länger an, kann sich unter Umständen eine ernsthafte Erkrankung dahinter verbergen – in diesem Fall sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Schon wenn harmlose Erkrankungen wie etwa eine Erkältung im Anmarsch sind, fühlt man sich häufig matt und abgeschlagen. Doch auch schwerwiegende Erkrankungen wie Herz- und Kreislaufbeschwerden oder eine Krebserkrankung können eine körperliche Erschöpfung auslösen.

Bei einem niedrigen Blutdruck fühlt man sich häufig müde und abgespannt. Auch bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ist Abgeschlagenheit keine Seltenheit. Bestimmte Medikamente können ebenso eine körperliche Erschöpfung hervorrufen wie eine Schwangerschaft.

Besonders in Folge von Bestrahlungen oder einer Chemotherapie reagiert der Körper mit Müdigkeit und Erschöpfung. Wer unter Schlafproblemen leidet, wird das Gefühl der Abgeschlagenheit ebenfalls nur allzu gut kennen.

Behandlung

Bei dem Symptom der Abgeschlagenheit wird der behandelnde Arzt zunächst den Blutdruck messen. Auch eine Blutabnahme wird häufig durchgeführt; diese kann Aufschluss über eine eventuelle Blutarmut geben.

Fühlt man sich müde und abgeschlagen, ist Ruhe und Erholung die beste Medizin. Stress sollte man weitestgehend vermeiden. Oft empfiehlt sich auch eine grundlegende Umstellung der Lebensweise – gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Entspannungspausen sind wichtige Elemente, um einer Abgeschlagenheit vorzubeugen.

Ist die körperliche Erschöpfung Begleiterscheinung eines Infektes, wird der Arzt vermutlich Antibiotika verschreiben.

Liegt wiederum eine Schlafstörung vor, kann diese gut in einem Schlaflabor geklärt und entsprechend behandelt werden. Meist legt sich dann auch die Abgeschlagenheit schnell wieder.

Herz- und Kreislauferkrankungen als Grund einer Abgeschlagenheit wiederum müssen gezielt behandelt werden.

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