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Magenkrebs

Wie kommt es zu Magenkrebs?

Magenkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Häufigkeit in den westlichen Ländern in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat. Manche Wissenschaftler führen das auf die Kühl- und Gefrierschränke und den dadurch verminderten Verzehr von durch Einsalzen, Pökeln oder Räuchern haltbar gemachten Fleisches zurück (mehr dazu im Abschnitt "Ursachen & Risikofaktoren bei Magenkrebs").

Wie merkt man dass man Magenkrebs hat?

Ein bösartiger Magentumor verursacht vor allem im Anfangsstadium häufig zunächst keinerlei Beschwerden. Deshalb befinden sich 2 Drittel aller Patienten bei Diagnosestellung schon in einem weiter fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Die ersten Symptome sind meist nicht eindeutig. Dazu gehören länger andauernde Oberbauchschmerzen, die von einem Druck- und Völlegefühl begleitet sind. Manche Patienten klagen auch über Appetitlosigkeit, Übelkeit und Brechreiz sowie Schluckbeschwerden. Weitere Zeichen der Krebserkrankung können Abgeschlagenheit, Schwäche, Müdigkeit und Blässe sein.

Ein Arztbesuch ist spätestens ratsam bei diesen Symptomen:

  • wenn Schmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch länger andauern wenn während oder nach dem Essen immer wieder Schmerzen auftreten
  • wenn Schluckbeschwerden das Essen behindern bei häufiger Übelkeit oder Erbrechen bei einem andauernden Appetitmangel
  • wenn man ungewollt Gewicht verliert wenn man sich über längere Zeit wenig leistungsfähig fühlt
  • wenn eine ungewöhnliche Dunkelfärbung des Stuhls auftritt, ein sogenannter Teerstuhl: Grund dafür können Blutungen im Magen sein.

Ursachen & Risikofaktoren bei Magenkrebs

Verschiedene Faktoren begünstigen die Entstehung von Magenkrebs. Kommen mehrere dieser Faktoren zusammen, erhöht sich das Risiko für die Erkrankung weiter. Wer mehrere Risikofaktoren für Darmkrebs aufweist oder länger andauernde Magenbeschwerden hat, sollte sich aus diesem Grund unbedingt regelmäßig untersuchen lassen.

Eine wichtige Rolle spielt die erbliche Veranlagung. So ist das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, fast 4-mal so groß, wenn ein Verwandter ersten Grades, also Eltern, Kinder oder Geschwister, bereits an Magenkrebs erkrankt ist.

Auch eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori ist als Risikofaktor bekannt. Das Bakterium kann Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) und Magengeschwüre auslösen und so die Entstehung von Magenkrebs begünstigen.

Eine weitere Gefahr stellt der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre dar, was sich oft in Form von Sodbrennen äußert. Die Säure schädigt die Schleimhaut am Übergang von Magen und Speiseröhre. Dies führt zu Zellveränderungen, die die Vorstufe von Magenkrebs sein können.

Darüber hinaus spielen Umwelteinflüsse und Lebensstil eine wesentliche Rolle. So fördern stark gesalzene Speisen das Auftreten von Magenkrebs. Vor allem Pökelsalz aus Fleisch- und Wurstwaren enthält Nitrit, das im Magen in krebserregende Nitrosamine umgewandelt wird. Auch zu heiße Speisen sowie eine einseitige Ernährung schaden dem Magen. Langanhaltender Alkoholgenuss und Rauchen schädigen die Schleimhäute von Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen und erhöhen ebenfalls das Krebsrisiko.

Magenkrebs: Untersuchungen & Diagnose

Magenkrebs: Untersuchungen & Diagnose

Am Anfang der Diagnostik steht ein ausführliches Gespräch des Arztes mit dem Patienten, dem eine allgemeine körperliche Untersuchung folgt. Ziel der Untersuchungen ist es, Lage und Größe einer Geschwulst zu messen, Typ und Stadium zu bestimmen und festzustellen, ob sich schon Metastasen in anderen Organen gebildet haben. Tumore werden anhand verschiedener Kriterien in unterschiedliche Entwicklungs- und Ausbreitungsstadien eingeteilt (Stadieneinteilung der UICC TNM-Klassifikation).

Gastroskopie

Das wichtigste Verfahren zur Erkennung eines Magenkrebses ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Hierbei schiebt der Arzt einen dünnen, biegsamen Schlauch (Endoskop) vorsichtig durch den Mund und Speiseröhre in den Magen des Patienten. Die Untersuchung ist in der Regel völlig schmerzfrei. Sie kann unter örtlicher Betäubung und unter Gabe eines leichten Schlafmittels durchgeführt werden. Damit der Arzt freie Sicht auf die Magenwände hat, muss der Patient nüchtern sein.

Die Methode bietet den Vorteil, dass der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen kann (Biopsie). Diese Gewebeprobe gibt Aufschluss darüber, ob es sich bei einer Geschwulst im Magen um eine gutartige Veränderung (z. B. einen Polypen) oder um einen bösartigen Tumor handelt.

Ultraschall

In bestimmten Fällen, etwa wenn eine Magenspiegelung einen verdächtigen Befund ergeben hat, kann eine Ultraschalluntersuchung der Magenwand wichtige Hinweise geben. Sie kann auch endoskopisch durchgeführt werden. Dabei wird das Ultraschallgerät ins Innere des Magens eingeführt. Diese Methode ist besonders bewährt, um festzustellen, wie tief ein Tumor in die Magenwand eingewachsen ist. Außerdem kann der Arzt so erkennen, ob der Tumor bereits in anderen Organen, z. B. in Lymphknoten oder Leber, Metastasen gebildet hat.

Weitere Untersuchungen

Eine Computertomografie zeigt die genaue Größe und Lage eines Tumors. Ein Chirurg kann so entscheiden, ob er den Tumor operativ entfernen kann und wie er dabei vorgehen muss. Auch herkömmliche Röntgenaufnahmen werden in manchen Fällen noch zur Diagnose verwendet. Bei einer Skelettszintigrafie macht eine schwach radioaktive Substanz, die in eine Vene des Patienten gespritzt wird, eventuelle Tochtergeschwüre in den Knochen sichtbar. Ergeben all diese Methoden kein eindeutiges Ergebnis kann der Arzt auch eine Kernspintomografie oder eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) durchführen, um weitere Informationen zu erhalten.

Laboruntersuchungen

Eine Analyse von Blutwerten, wie z. B. Leber- und Nierenwerte, geben Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und die Funktionstüchtigkeit der Organe. Außerdem können so genannte Tumormarker auf eine Krebserkrankung hindeuten. Diese Stoffe können in manchen Fällen Rückschlüsse erlauben, ob tatsächlich eine Tumorerkrankung vorliegt. Bei der Erkennung von Magenkrebs spielen sie jedoch eine untergeordnete Rolle.

Wie behandelt man Magenkrebs?

Die Behandlung des Magenkrebses hat zum Ziel, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen und befallene Lymphknoten sowie mögliche Metastasen in anderen Organen zu beseitigen. Wie erfolgreich die Therapie ist, hängt ganz entscheidend von der Ausbreitung des Tumors ab. Hierzu gibt es eine Stadieneinteilung, die den Primärtumor selbst sowie einen eventuellen Lymphknotenbefall und Metastasenbildung berücksichtigt. Nach dieser so genannten TNM-Klassifikation (T steht für Tumor, N für Nodulus (Knoten), M für Metastase) planen die Ärzte ihr weiteres Vorgehen.

Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen dem Arzt zur Verfügung:

  • Endoskopische Entfernung des Tumors („Schlüsselloch-Chirurgie")
  • Operation
  • Chemotherapie
  • Strahlenbehandlung
  • Antibiotika-Therapie
  • Weitere Behandlungsmethoden
  • Endoskopische Entfernung

Tumorvorstufen und kleinere Tumore, die noch nicht tief in die Magenwand eingedrungen sind, können manchmal schonend mit Hilfe eines Endoskops entfernt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass der Tumor frühzeitig erkannt wurde und noch nicht weit fortgeschritten ist. Da Magenkrebs oft spät erkannt wird, können nach wie vor nur wenige Magentumore auf diese Weise entfernt werden.

Operation

In den meisten Fällen muss ein Tumor im Magen operativ entfernt werden. Je nach Lage der Geschwulst entfernt der Chirurg den Magen ganz oder teilweise, außerdem noch die zugehörigen Lymphknoten. Bei hoch sitzenden Tumoren wird auch die Milz entnommen. Um den Verlust des Magens auszugleichen, formt der Chirurg aus einer Dünndarmschlinge einen Ersatzmagen.

Manche Patienten sind nach einer Operation völlig beschwerdefrei, andere leiden unter Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Schmerzen, Blutarmut oder Osteoporose. Aufgrund des Blutverlustes kann es nach der Operation zu einem Eisenmangel kommen, der sich durch Entzündungen in den Mundwinkeln, brüchige Haare oder Fingernägel und eine graugelbe Hautfarbe bemerkbar macht. Magenoperierte haben zudem oft einen Mangel an Vitamin B12 oder Vitamin D. Sie müssen daher nach der Operation ihre Ernährung umstellen um Mangelerkrankungen vorzubeugen.

Wenn eine Infektion mit Helicobacter pylori nachgewiesen wurde, ist zusätzlich eine Behandlung mit Antibiotika und einem Säureblocker (z. B. Protonenpumpenhemmer) erforderlich (Eradikationstherapie). Ist der Tumor schon weiter fortgeschritten, erfolgt in der Regel eine teilweise oder auch vollständige Entfernung des Magens. Bei Befall von Lymphknoten werden diese zumeist ebenfalls operativ behandelt. Nach der Operation kann noch eine Chemo- und/oder Strahlentherapie nötig sein, um den Behandlungserfolg zu optimieren.

Chemotherapie

Die Medikamente bei einer Chemotherapie blockieren die Vermehrung der Tumorzellen und führen so zu einer Verkleinerung des Tumors. Die gebräuchlichsten unter diesen so genannten Zytostatika sind Cisplatin, 5-Fluoracil und Folinsäure, Doxetacel und Irinotecan.

Eine Chemotherapie ist dann notwendig, wenn durch die Operation möglicherweise nicht alle im Körper vorhandenen Krebszellen entfernt werden konnten oder wenn sich bereits Tochtergeschwülste in anderen Organen gebildet haben (adjuvante Therapie). So soll ein Rückfall (Rezidiv) verhindert werden. In manchen Fällen erfolgt eine Chemotherapie auch vor einer Operation (neoadjuvante Therapie). Die Medikamente sollen den Tumor dann verkleinern, damit der Chirurg ihn später bei der Operation leichter entfernen kann. Auch wenn Tochtergeschwülste in vielen Organen gleichzeitig vorhanden sind, kann eine Chemotherapie die Erkrankung zurückdrängen, die Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern.

Die Medikamente werden über bestimmte Zeiträume (Zyklen) hinweg eingenommen, zwischen denen Pausen (Intervalle) liegen. Die Einnahme muss laufend von einem Arzt kontrolliert werden, der Wirkung und Nebenwirkungen überwacht.

Die Wirkstoffe einer Chemotherapie hemmen die Zellen des Körpers, die sich besonders schnell teilen. Da die Medikamente durch den Blutkreislauf im gesamten Körper verteilt werden, werden auch gesunde Zellen, z. B. Schleimhaut- oder Haarwurzelzellen, geschädigt. Dies kann zu mehr oder weniger starken Nebenwirkungen wie Blutarmut, Blutungen, Infektionen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Haarverlust führen. Moderne Medikamente sind jedoch deutlich besser verträglich.

Strahlentherapie

Tumorzellen können auch durch Strahlung abgetötet werden. Die Strahlen ähneln Röntgenstrahlen, sind jedoch sehr viel energiereicher. Sie dringen tief in den Körper ein und führen zu Veränderungen im Erbgut der Zellen. Da Krebszellen diese Veränderungen schlechter verkraften als gesunde Zellen, wirkt eine Strahlentherapie in erster Linie auf das Tumorgewebe. Außerdem kann die Strahlung heute mit Hilfe modernster Technik so auf ein eng begrenztes Zielgebiet ausgerichtet werden, dass umliegendes Gewebe nur wenig oder keiner Strahlung ausgesetzt ist. So wird gesundes Gewebe geschont und Nebenwirkungen werden so gering wie möglich gehalten.

Eine Strahlentherapie wird von speziell ausgebildeten Ärzten, z. B. einem Strahlentherapeuten oder Radioonkologen, durchgeführt. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei und wird oft in mehreren aufeinander folgenden Sitzungen durchgeführt, d. h. der Patient kann die Klinik nach der Bestrahlung in der Regel wieder verlassen.

Eine Strahlentherapie kann nach einer Operation entweder alleine oder in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt werden. Dadurch kann der Arzt einzelne Krebszellnester behandeln, die nach der Operation im Körper verblieben sind. Ist eine Geschwulst nicht ohne weiteres zu operieren, kann sie zuvor bestrahlt und so verkleinert werden (neoadjuvante Therapie). Auch während der Operation können Tumorreste bestrahlt und zerstört werden (intraoperative Radiotherapie). Bei weit fortgeschrittenem Magenkrebs soll die Strahlentherapie vor allem Schmerzen und Symptome lindern (Palliativtherapie).

Trotz sorgfältiger Planung können bei einer Strahlentherapie Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen Schluckbeschwerden, Durchfall und Verstopfung sowie Hautreizungen.

Antibiotika-Therapie

Das Magenbakterium Helicobacter pylori kann Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis), Magengeschwüre sowie Magenlymphome auslösen. Frühe Stadien eines Lymphoms können deshalb mit Antibiotika behandelt werden, die das Bakterium im Magen abtöten. In 60-90% der Fälle bildet sich das Lymphom daraufhin komplett zurück.

Hyperthermie

Tumorzellen sind deutlich temperaturempfindlicher als gesunde Körperzellen. Durch eine so genannte Überwärmungstherapie (Hyperthermie) wird die Körperregion, in der sich der Tumor befindet, auf 40-44 Grad erwärmt. Die Tumorzellen werden durch diese Behandlung empfindlicher gegen Chemo- und/oder Strahlentherapie. Es gibt jedoch noch keine gesicherten Erkenntnisse, ob eine Hyperthermie Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs tatsächlich hilft.

Palliative Therapie, Schmerztherapie

Eine Palliativtherapie hat zum Ziel, die Beschwerden und Schmerzen von Patienten zu lindern, deren Erkrankung unheilbar ist. Örtliche Beschwerden, die durch das Wachstum des Tumors entstehen, stehen dabei im Mittelpunkt der Behandlung, dazu kommen beispielsweise auch die Psychoonkologie und die Schmerztherapie.

Um die durch die Krebserkrankung häufig auftretenden Schmerzen zu bekämpfen, stehen eine Reihe von sehr wirkungsvollen Schmerzmedikamenten als Tropfen oder Tabletten zu Verfügung. Durch Schmerzpumpen können Schmerzmittel direkt in den Blutkreislauf des Patienten gelangen und so schnell im ganzen Körper wirken. Schmerzpflaster geben ihren Wirkstoff gleichmäßig über einen längeren Zeitraum durch die Haut ins Blut ab. In beiden Fällen kann der Patient die Menge und den Zeitpunkt der Medikamentengabe in Absprache mit seinem Arzt selbst regulieren.

Wie gut ist Magenkrebs heilbar?

Wird Magenkrebs im Frühstadium erkannt und behandelt, können heute 75% der Betroffenen überleben. In diesem Stadium ist der Krebs noch auf die Schleimhaut beschränkt und hat sich noch nicht in die tiefer liegenden Schichten der Magenwand ausgebreitet. Bei einem weiter fortgeschrittenen Tumorstadium beträgt die Heilungsrate dagegen nur noch 20%.

Tumornachsorge

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus können Patienten in speziell ausgerüsteten Nachsorgekliniken Ernährungs- und Verhaltensregeln für das Leben nach einer Magenoperation erlernen.

Sobald die erste Behandlungsphase (Operation, Chemo- oder Strahlentherapie) abgeschlossen ist, beginnt die Phase der Tumornachsorge. Durch sie sollen neu entstehende Tumore rechtzeitig erkannt und Begleit- oder Folgeerkrankungen festgestellt und behandelt werden. Außerdem soll sie Ihnen bei psychischen oder sozialen Problemen helfen.

Die Tumornachsorge sollte von einem Arzt vorgenommen werden, dem Sie vertrauen. Wichtig ist vor allem, dass alle wichtigen Informationen zwischen der Klinik und dem Nachsorgearzt ausgetauscht werden. Nehmen Sie die Termine für die Nachsorge-Untersuchungen pünktlich wahr. Nur so können Rückfälle rechtzeitig werden, bevor sie Beschwerden verursachen.

In den ersten beiden Jahren nach der ersten Behandlungsphase finden Nachsorge-Untersuchungen alle 3-6 Monate statt. Später werden die Abstände größer. Die Untersuchungen bestehen aus einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und eine Bestimmung der Blutwerte, falls notwendig auch eine Röntgenuntersuchung oder eine Gastroskopie.

Vorsorge & Schutz

Vorsorge & Schutz

Mit einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise lässt sich zwar das Risiko für Magenkrebs verringern, eine Garantie nicht zu erkranken gibt es aber bei einer solchen „primären" Vorsorge nicht. Deshalb ist die „sekundäre" Vorsorge im Rahmen der Krebsfrüherkennung das A und O. Durch regelmäßige Magenspiegelungen, vor allem bei Risikopatienten, kann der Arzt Veränderungen der Magenschleimhaut frühzeitig erkennen und behandeln.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Spurenelementen ist. Nehmen Sie deshalb täglich frisches Obst und Gemüse zu sich.

  • Meiden Sie stark salzhaltige Kost wie z.B. gepökeltes und geräuchertes Fleisch sowie nitrathaltige Lebensmittel.
  • Sparen Sie an Kalorien und üben Sie Zurückhaltung bei fett- und zuckerreicher Nahrung.
  • Trinken Sie reichlich, am besten Mineralwasser, Kräutertee, verdünnte Fruchtsäfte und grünen Tee.
  • Seien Sie vorsichtig mit Alkohol und verzichten Sie auf harte Getränke wie Rum, Schnaps, Wodka.
  • Meiden Sie Zigaretten. Rauchen hat einen negativen Einfluss auf den gesamten Organismus und erhöht das Krebsrisiko, und zwar nicht nur für das Lungen- und Bronchialkarzinom, sondern auch für Magenkrebs.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport. Körperliche Bewegung hält fit, bringt Kreislauf und Immunsystem in Schwung und hilft, Übergewicht zu reduzieren.
  • Gönnen Sie sich Ruhepausen und ausreichend Schlaf. Der Körper braucht Phasen der Entspannung, um Stress abzubauen und die innere Ausgeglichenheit zu bewahren. Anhaltender Stress wirkt sich ungünstig auf die Körperabwehr aus und kann langfristig dazu führen, dass die Immunmechanismen versagen und Erkrankungen wie Krebs Vorschub geleistet wird.

Wichtige Adressen

Deutsche Krebshilfe e. V.
Buschstr. 32
53113 Bonn
Tel.: 02 28/7 29 90-0
Fax: 02 28/7 29 90-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
www.krebshilfe.de

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Steinlestraße 6
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 63 00 96-0
Fax: 069 / 63 00 96-66
E-Mail: web@krebsgesellschaft.de
www.krebsgesellschaft.de

Krebsinformationsdienst KID
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: 06221/42 28 90 oder für krebsbezogene Anfragen 0800 - 420 30 40
Fax: 06221/40 18 06
E-Mail: sekretariat-kid@dkfz.de
www.krebsinformationsdienst.de

Gastro Liga e.V.
Friedrich-List-Straße 13
35398 Gießen
Tel.: 0641/97481-0
Fax: 0641/97481-18
E-mail: geschaeftsstelle@gastro-liga.de
www.gastro-liga.de

Deutsche Gesundheitshilfe Magen und Darm e.V.
Hausener Weg 61
60489 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 789 47 47
Fax: 069 / 78 77 00
E-Mail: info@gesundheitshilfe.de
www.gesundheitshilfe.de

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