Söder plant Corona- Spezialeinheit

Söder plant Corona- Spezialeinheit

Mit einer neuen Spezialeinheit will Bayern jetzt die Bewohner seiner 1500 stationären Alten- und Pflegeheime und rund 800 Behinderteneinrichtungen besser vor Ansteckungen schützen. Die „Taskforce“ besteht aus mehr als 200 Mitarbeitern der Landesämter für Pflege und Gesundheit sowie der Heimaufsichten vor Ort und soll ab Montag loslegen.

Ihre Aufgaben: die Einrichtungen in der Vorbeugung unterstützen, bei der Bekämpfung von Ausbruchs-geschehen beraten und die Umsetzung der Maßnahmen kontrollieren.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Samstag „Ziel ist es, die am stärksten Betroffenen besonders zu schützen.“

Der „Spezialeinheit“-Einsatzplan (Stand 18. 12. 2020):

  • Testung von Personal in Pflegeeinrichtungen an mindestens zwei Tagen pro Dienstwoche
  • Testpflicht für Besucher
  • FFP2-Maskenpflicht für Besucher, Mund-Nasen-Schutz für Bewohner und Personal
  • Sofortige Reihentestungen, sobald in einem Heim ein Test positiv ausfällt

Alle Maßnahmen werden von der „Spezialeinheit“ regelmäßig kontrolliert.

Klaus Holetschek (56), bayerischer Staatssekretär für Gesundheit und Pflege: „Diese schlagkräftige, flexible Einheit wird schon bei einem ersten positiven Corona-Fall aktiviert, um der jeweiligen Einrichtung beizustehen und ein größeres Ausbruchsgeschehen zu verhindern.“

Söder schwört Deutschland unterdessen auf einen möglichen längeren Lockdown als bis zum 10. Januar ein: „Die aktuellen Zahlen sind so hoch, dass es falsch wäre, schon jetzt in eine Debatte um Lockerungen einzusteigen.“

Deutschland Corona Hotspots (20.12.2020)

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