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Milliardär setzt sich die Coronavirus-Impfstoff Injektionen selbst

Die ganze Welt fiebert auf einen Corona-Impfstoff hin: Experten schätzen, dass er frühestens 2021 auf den Massenmarkt kommt. Dem Unternehmer Prof. Winfried Stöcker (73) dauert das zu lange: Er spritzte sich bereits vor eineinhalb Monaten selbst ein Coronavirus-Impfstoff.

Insgesamt vier Coronavirus-Impfstoff Injektionen setzte er sich über mehrere Tage verteilt in den Oberschenkel. Nebenwirkungen? „Habe ich keine“, sagt Prof. Winfried Stöcker. Dafür soll er laut „FAZ“ bereits Ende April Antikörper gebildet haben, die ihn vor einer Corona-Infektion schützen könnten.

Prof. Winfried Stöcker ist Unternehmer und Mediziner. Bis Juni 2019 leitete er die Firma Euroimmun, die er zwei Jahre zuvor für 1,3 Milliarden US-Dollar an den US-Konzern Perkin Elmer verkauft hatte. Heute betreibt Stöcker ein kleines klinisch-immunologisches Labor bei Lübeck.

Dort stellte er das Corona-Antigen gentechnisch her. Heißt: Die Impfung enthält kein lebendes Virus, sondern nur einen Teil des Genmaterials, der nicht infektiös ist.

Ein wissenschaftlicher Durchbruch? Nein, sagt Prof. Stöcker: Das Antigen sei längst bekannt und auch schon in Studien publiziert worden. Der große Unterschied zwischen Prof. Stöcker und anderen Forschungsinstituten: die Hauruck-Methodik! Statt erst mal an Tieren zu testen und die Wirkung des Antigens zu analysieren, injiziert der Unternehmer sich seinen Impfstoff direkt in den eigenen Oberschenkel!

Warum braucht Impfstoff-Entwicklung Jahre?

Impfstoffe werden nach der Entwicklung an Tieren und in mehreren Stufen an Menschen erprobt. Das Paul-Ehrlich-Institut lässt sie zu, wenn Sicherheit, Zuverlässigkeit, Wirksamkeit und Nebenwirkungen geprüft wurden. Weltweit arbeiten derzeit 123 Unternehmen und Forschungsinstitute an einem Corona-Impfstoff. In Deutschland testet das Unternehmen BioNTech ein Mittel bereits seit dem 23. April am Menschen.

Angst vor Nebenwirkungen hatte der 73-Jährige nicht: „Ich habe die möglichen Nebenwirkungen für gering eingeschätzt. Wegen dieser Nebenwirkungen sollte man die Hauptwirkung nicht aus dem Auge verlieren“, sagt Prof. Winfried Stöcker. Nach der Coronavirus-Impfstoff Injektion fielen die ersten Tests auf Antikörper in seinem Blut negativ aus. Doch nach ein paar Wochen zeigte ein ELISA-Antikörpertest dann ein positives Ergebnis.

Bedeutet: Sein Immunsystem hat angefangen, Antikörper gegen das Virus zu bilden.

Prof. Stöcker über seine persönliche Erfahrung: „Ich habe nur mal gezeigt, dass es keine Nebenwirkung hat. Dass das Antigen die Wirkung hat, war schon vorauszusagen, aber dass es keine Nebenwirkungen hat, ist eine wichtige Information.“

Haben wir doch schneller einen Coronavirus-Impfstoff?

Prof. Winfried Stöcker: „Die Experten sagen, dass man noch ein, zwei Jahre prüfen muss, bevor man einen Impfstoff auf den Markt bringt.“ Er gehe davon aus, dass Hunderttausende Menschen in der Zeit an dem Virus sterben werden. „Meiner Ansicht nach kann die Übervorsicht bleiben gelassen werden!“

Stattdessen fordert er, dass man Nebenwirkungen und Wirkung direkt an Menschen testet – so könne man den Zulassungs-Prozess auf nur wenige Monate reduzieren.

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